Handwerk unterstützt langjährige AfD-Forderungen

Der Präsident der Dresdner Handwerkskammer übernahm mehrere Forderungen der AfD an die Staatsregierung. Sachsen müsse endlich auch kleine und mittlere Unternehmen besser unterstützen, statt einseitig „Leuchttürme“ zu fördern. Auch die Berufsausbildung müsse gestärkt werden, statt den Akademisierungswahn weiter voranzutreiben, berichtet die „DNN“.

Mario Beger, wirtschaftspolitischer Sprecher, erklärt:

„Das Handwerk unterstützt nun offen mehrere langjährige AfD-Forderungen, welche die Altparteien bisher ablehnten. Besser kann die Wirtschaftskompetenz der AfD nicht unterstrichen werden. Nach dem Wahldesaster hat die CDU zwar angekündigt, verstärkt auch kleinere Betriebe im ländlichen Raum zu fördern - es bleibt aber abzuwarten, inwiefern dieses Versprechen sich wieder in heiße Luft auflöst.

Beim Thema Berufsausbildung ist aber noch keine Abkehr vom Akademisierungswahn zu erkennen. Weiter werden durch Absenkung des Leistungsniveaus zu viele Schüler an Gymnasien und Universitäten gedrängt und vergrößern ein neu entstandenes akademisches Prekariat. Derweil suchen viele Betriebe händeringend Lehrlinge und Facharbeiter.“

 

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