Haus & Grund Sachsen kritisiert Pläne von Union und SPD zum Wohnen

Der Präsident des sächsischen Landesverbandes privater Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer kritisiert die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag zu den Themen Mieten und Wohnen, wie die Absenkung der Modernisierungsumlage von 11 auf 8 Prozent und gleichzeitiger Deckelung auf maximal 3,00 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen die strengen energetischen Vorschriften, die bei jeder Modernisierung eingehalten werden müssen. Auch die Mietpreisbremse soll verschärft werden.

Dazu erklärt der wohnungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sebastian Wippel:

„Was die künftige Koalition hier plant, ist schlichtweg ein Neubau-Verhinderungsprogramm. Denkmalhäuser werden durch den grassierenden Klimaunsinn der Bundes- und Landesregierung zunehmend verschandelt und kaputt gedämmt. Viel wichtiger wäre es, leerstehende Häuser und Wohnungen außerhalb der Ballungsgebiete für den Mietermarkt neu zu erschließen. Dafür muss der ländliche Raum erreichbar gemacht und durch neue Rahmenbedingungen mit Arbeitsplätzen versorgt werden. So, wie es die AfD-Fraktion mit ihrem aktuellen Programm ‚Pro ländlicher Raum‘ ausgearbeitet hat. Es muss Schluss damit sein, dass Großstädte aus den Nähten platzen und ringsum Schlafsiedlungen entstehen, während erhaltenswerte Bauernhöfe und historische Industriearchitektur zerfallen.

Vermieter werden mit diesen Koalitionsplänen zum ideologischen Freiwild erklärt und durch unsinnige Neuregelungen in ihren Rechten eingeschränkt. Leidtragende werden die Mieter sein. Denn fast alles, was den Vermietern an finanzieller Schikane oktroyiert wird, werden diese auf ihre Mieter umlegen. Diese Politik ist nicht sozial, sondern dumm! Die CDU trägt all dies aus purem Machterhalts-Kalkül mit. “

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