Herr Dulig, Ihr nächster Gang sollte in eine Apotheke führen!

Auf einer gestrigen SPD-Veranstaltung stellte Sachsens SPD-Chef und stellvertretender Ministerpräsident den „Heimatplan Sachsen 4.0“ vor. Kern ist eine „Bildungsoffensive“. Demnach sollen unter anderem die Gemeinschaftsschule wieder eingeführt und Horte in die Grundschulen integriert werden. Dulig drohte offen damit, eine erneute Änderung des Schulgesetzes anzustreben, sollte es nicht wie geplant greifen.

Dazu erklärt Andrea Kersten, AfD-Abgeordnete und Mitglied im Schulausschuss:

„In der Politik habe ich ja schon viele Wenden, ganz nach dem Motto ‚Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern‘ gesehen, aber bei Sachsens SPD-Chef geht das in einem Tempo vonstatten, dass die Frage erlaubt sei, was in seinem Kopf so vorgeht. Noch im letzten Plenum, das erst vor rund vier Wochen stattfand, hat ‚seine‘ Regierung ein Schulgesetz verabschiedet, das von CDU und SPD über ein halbes Jahr verzögert wurde. Jetzt will er es wieder auf den Prüfstand stellen und den Kampf auf dem Rücken der Schüler austragen?

Gemeinschaftsschulen wurden von dieser Regierung in der Novellierung des Schulgesetzes vom Januar 2016 abgelehnt – nun stellt sich der stellvertretende Ministerpräsident vor die Bevölkerung und posaunt heraus, man halte doch daran fest? Möchte Dulig der Sargnagel für die bestehende Koalition sein?

Dulig sollte sich dringend in der nächsten Apotheke Mittel gegen seine offenbare galoppierende Vergesslichkeit besorgen!“

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