Hinausschiebung des Ruhestands: Nur 17 Polizisten verlängerten ihre Dienstzeit!

Zur Kleinen Anfrage (Drs. 6/11993) mit dem Titel „Ruhestand von Polizeivollzugsbeamten“ erklärt der Fragesteller und innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Sebastian Wippel:

„In den letzten eineinhalb Jahren sind 386 Beamte in Ruhestand gegangen. Nur 17 von ihnen verlängerten ihren Dienst, um das Personalproblem der Polizei abzumildern. Das ist eine erschreckend niedrige Quote von knapp über vier Prozent. Insgesamt stellten 67 Beamte einen Antrag auf Hinausschiebung des Eintritts in den Ruhestand. Auch hier besteht viel Luft nach oben.
Unser Ziel muss es sein, jedes Jahr möglichst viele Beamte zu halten. Gelingen wird dies nur, wenn wir dafür entsprechende Anreize schaffen. Die AfD hat deshalb bereits im letzten Jahr einen Gesetzentwurf (Drs. 6/9818) eingebracht, der beim Gehalt und den Arbeitsbedingungen ansetzt. Zum einen haben die angehenden Ruheständler, die sich bereiterklären länger zu arbeiten, mehr Geld verdient und zum anderen muss es ihnen erlaubt sein, ihre Arbeitszeit zu verringern.

Rechtzeitig Gespräche darüber zu führen, wie eine altersgemäße Anpassung der Aufgaben für die Beamten aussehen könnte, zählt ebenfalls zu den Notwendigkeiten, um den Personalmangel abzuschwächen. Wenn wir es verhindern, dass die Älteren überlastet oder krank werden und ihnen angemessene Aufgaben zuteilen, dann steigt die Bereitschaft, selbst länger arbeiten zu wollen.“

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