10 Euro monatlich mehr pro Arbeitsjahr: AfD-Zusatzrente hilft gegen Altersarmut

Das Lohnniveau ist in Sachsen nach wie vor gering. 34 Prozent aller Vollbeschäftigten erhalten im Freistaat lediglich einen Bruttolohn von 2000 Euro monatlich.

Andre Wendt, sozialpolitischer Sprecher, erklärt:

„Trotz Vollbeschäftigung und guter Wirtschaftszahlen, erhalten 34 Prozent aller vollbeschäftigten Sachsen weniger als 2000 Euro brutto.
Das ist ungerecht und unsozial, zumal vergleichbare Arbeiten im Westen wesentlich besser bezahlt werden. Das Argument der geringeren Wirtschaftsleistung oder geringeren Lebenshaltungskosten im Osten will ich nicht akzeptieren. Wer als Arbeiter jetzt nicht genug verdient, um fürs Alter etwas vorzusorgen, der wird trotz Arbeit später nur die Grundsicherung erhalten.
Das Thema Altersarmut wird verstärkt auf uns zukommen. Wer das nicht wahrhaben will, sollte sich die steigende Anzahl der arbeitenden Rentner ansehen. In Sachsen sind mittlerweile über 8400 Rentner sozialversicherungspflichtig beschäftigt, knapp 43000 arbeiten in sogenannten Minijobs. Der Grund ist bei vielen die geringe Rente.

Die AfD-Fraktion in Sachsen will gegen die drohende Altersarmut vorgehen und hat eine Zusatzrente vorgeschlagen.
Jeder Rentner auf Grundsicherungsniveau soll eine steuerfreie Zusatzrente von 10 Euro pro Berufsjahr erhalten. Damit würden Arbeitnehmer, die im Niedriglohnsektor und zum Mindestlohn gearbeitet haben, eine gerechtere Anerkennung für ihre Lebensleistung erhalten.“

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