200 Jahre Wartburgfest zur Deutschen Einheit – die meisten Medien schweigen

Heute, vor 200 Jahren, am 18. Oktober 1817, kamen rund 500 politisch unzufriedene Studenten auf der thüringischen Wartburg zum so genannten „Wartburgfest“ zusammen. Anlass war der vier Jahre zuvor erstrittene Sieg über Napoleon und das Ziel, die deutsche Kleinstaaterei – auf die sie nach dem Sieg gehofft hatten - zu beenden.

Dazu erklärt die kulturpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Karin Wilke:

„Bei dem Treffen vor 200 Jahren hatten die Studenten die heutige deutsche Fahne dabei. Einst die Farben der Urburschenschaft zu Jena. Sie war der Uniform der lützowschen Soldaten im Kampf gegen Napoleon nachempfunden: Schwarzer Rock, roter Saum und goldene Knöpfe.

Wenn heute über Burschenschaften in Medien polemisiert wird, werden sie zumeist als ewiggestrige, ja teils als rechtsextremistische Verbindungen dargestellt. Komplett ausgeblendet wird dabei oft, dass sie es federführend waren, die damals zuerst für die Deutsche Einheit eintraten und sich gegen Provinzfürsten und Adel stellten, die sich an ihre Herrschaftsprivilegien in ihren Fürsten- und Herzogtümern klammerten.

Bezeichnend ist, dass die Berichterstattung über dieses Jubiläum in den allermeisten Medien entweder überhaupt nicht oder nur in geringem Umfang gewürdigt wird. Ausdrücklich davon ausgenommen ist die ‚LVZ‘, die heute einen großen und vor allem neutralen Bericht dazu bringt. Es ist peinlich, wenn die wichtigsten Anlässe deutscher Historie medial derart verdruckst weggedrückt werden.

Ich gratuliere der Deutschen Burschenschaft herzlich zu ihrem Jubiläum und wünsche ein gelungenes Fest am kommenden Wochenende auf der traditionsreichen Wartburg!“

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