Kaum im Amt, springt Sachsens neuer Finanzminister zielsicher von Fettnapf zu Fettnapf!

Sachsens neuer Finanzminister Haß (CDU) war heute in mehreren sächsischen Medien vertreten. In DNN und Freie Presse meinte er, dass Sachsens Kommunen finanziell „gut ausgestattet“ seien und im BILD-Interview meinte er auf die Frage nach verbeamteten und nichtverbeamteten Lehrern und der daraus resultierenden Unterschiede: „Neid-Debatten muss man in Kauf nehmen.“

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer und finanzpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, André Barth:

„Sofort nach dieser falschen Aussage gingen die Bürgermeister verschiedener Kommunen auf die Barrikaden. Zu recht! Denn die Infrastruktur in vielen Gemeinden ist derart marode und ungenügend, dass Bürgermeister oft nicht wissen, wo sie zuerst beginnen sollen, weil ihnen das Geld fehlt. Ob Schulen, Brücken, Straßen, Nahverkehr… die Liste ließe sich fortführen. Der Annaberger Rathauschef, Schmidt, stellte daraufhin sarkastisch fest, dass die Landesregierung ihr Ohr offenbar noch immer nicht an der Basis habe.

Die Neid-Debatte an Sachsens Schulen dürfte die Lehrerschaft künftig weiter spalten, das Unterrichtsklima verschlechtern und somit auch die Vermittlungsqualität des Unterrichtsstoffes mindern. Von oben herab zu kurz gekommenen Lehrern sinngemäß mitzuteilen, sie hätten schlicht Pech gehabt, zeugt davon, dass die neue Regierung mit dem wichtigsten Minister für Finanzen wahrscheinlich selbst einen Lehrer benötigt. Einen Lehrer für gutes Benehmen und Sachkunde.“

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