Keine Diskriminierung von „DDR-Lehrern“ - gleicher Lohn für alle!

Von der geplanten, besseren Bezahlung für Lehrer könnten Grundschulpädagogen mit DDR-Ausbildung ausgeschlossen werden. Die 106. Grundschule in Dresden wandte sich deshalb an den Sächsischen Landtag.

Karin Wilke, bildungspolitische Sprecherin, erklärt:

„Es wäre mehr als schäbig von CDU und SPD, wenn sie Grundschullehrer mit DDR-Ausbildung nicht genauso entlohnen würden, wie jüngere Pädagogen mit West-Abschluss. Gerade die Generation der DDR-Lehrer war es, die die Auswirkungen der verfehlten CDU-Bildungspolitik auslöffeln musste. Jahrelang wurden kaum neue Lehrer eingestellt und die Älteren hatten den massiven Anstieg der Schülerzahlen ganz allein zu schultern. Zudem erhalten sie erst seit fünf Jahren den gleichen Lohn wie ihre neuen Kollegen mit West-Ausbildung.

Nun könnte dieses entwürdigende Spiel erneut losgehen, nur weil die Ausbildung in der DDR ein Jahr kürzer war. Die AfD-Fraktion lehnt dieses erbärmliche Ansinnen ab. Bereits 2016 haben wir einen Antrag zur schnellen Neugewinnung von Lehrern eingebracht, in dem wir forderten, dass alle Grundschullehrer, egal mit welchem Abschluss, genauso bezahlt werden wie ihre Kollegen in den Oberschulen und Gymnasien.“

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