Klammheimliche Freude? Andere Parteien schweigen laut zu politisch motivierter Gewalt gegen AfD

Erneut wurde auf ein Bürgerbüro des AfD-Landtagsabgeordneten Carten Hütter ein Anschlag verübt. Am Wochenende wurde das in Lugau im Erzgebirge mit schwarzer und brauner Farbe massiv beschmiert. Gestern Nachmittag wurde dann eine Werbetafel am Chemnitzer AfD-Büro zerschlagen.

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion und Sachsens Generalsekretär, Uwe Wurlitzer:

„Die Büros von MdL Hütter wurden in den vergangenen zwei Jahren inzwischen fast 30 Mal angegriffen, ohne dass die Vertreter anderer Parteien daran einen Anstoß zu nehmen scheinen. Während wir als AfD-Fraktion bei Anschlägen auf Büros anderer Parteien – der Linken etwa – diese Art der ‚politischen Auseinandersetzung‘ immer wieder öffentlich verurteilen, passiert im Gegenzug nichts.

Im Gegenteil - die politische Klasse in Sachsen scheint das völlig in Ordnung zu finden. Sachsens Ministerpräsident Tillich lässt keine Gelegenheit aus, politische Gewalt von rechts zu geißeln. Bei linksmotiviertem Terror schweigt er im Verbund mit seiner vorgeblich konservativen CDU ziemlich laut. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es eine klammheimliche Freude über diese Form der Attacken gibt – bei allen Parteien in Sachsen.“

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