Knüppel statt Spuckschutz!

Wie die Tageszeitung „Welt“ berichtet, plant Hamburg die Anschaffung von Spuckhauben. Bremen und Niedersachsen nutzen die durchsichtigen Kunststoffhauben bereits, um Polizisten vor Spuckangriffen von Demonstranten oder Straftätern zu schützen. Sie dürfen allerdings dem Gegenüber nur dann übergestreift werden, wenn ein Spuckangriff angekündigt wurde oder die Person bereits für Spuckangriffe bekannt ist.

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Uwe Wurlitzer:

„Wozu haben Polizisten eigentlich Schlagstock und Pfefferspray? In jedem anderen Land bekäme der den Polizisten anspuckende Delinquent diese Hilfsmittel wirkungsvoll zu spüren. Volle Härte gegenüber denen, die den Rechtsstaat und seine Vertreter angreifen – das wäre die geeignete und richtige Antwort. Ein Wunder übrigens, dass der Einsatz ‚nur‘ angekündigt werden und nicht noch ein Richter vorher zustimmen muss. Das wäre nämlich die zugespitzte Form des weichgespülten, deutschen Bürokratenirrsinns.

Respekt vor der Polizei würde Spuckschutzhauben überflüssig machen. Allerdings müsste der Polizei die Gelegenheit gegeben werden, sich diesen zu verschaffen. Und der ist bei einer bestimmten, zahlenmäßig wachsenden Klientel einfach unabdingbar.“

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