Krankenhäuser fit für die Zukunft machen!

In der aktuellen Landtagsdebatte brachte die AfD-Fraktion den Antrag (Drs 6/12896) “Wohnortnahe stationäre Gesundheitsversorgung sichern – Krankenhäuser auskömmlich finanzieren“ ein. Dazu kommentiert Andre Wendt, sozialpolitischer Sprecher:

„Wir stehen zweifelsfrei mit dem deutschen Gesundheitssystem vor großen Herausforderungen. Gerade die ländlichen Regionen bekommen dies bereits heute schon zu spüren. Deshalb wollen wir die Krankenhausstandorte in Sachsen erhalten und stärker in die ambulante Gesundheitsversorgung der Bevölkerung einbinden sowie Effizienzreserven durch die weitere Digitalisierung heben.

Mit unserem Antrag wollten wir hierfür die Voraussetzungen schaffen. Die wichtigste Maßnahme ist die finanzielle Sicherung der Krankenhausstandorte. Dazu gehört, dass eine Mindestinvestitionsquote festgelegt wird, die sich an den tatsächlichen Bedarfen orientiert. Damit verhindert man ein Abschmelzen der Fördermittel, die haushaltsabhängig ausgereicht werden. Zudem muss sich der Bund wieder dauerhaft an der Krankenhausfinanzierung beteiligen.

Der AfD-Antrag wurde von CDU, SPD, Linken und Grünen in bekannter Manier abgelehnt.“

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