Leiden Sachsens Grüne an Paranoia?

Die Fraktion der Grünen im Sächsischen Landtag kritisiert aktuell, dass in Sachsen sorbische Ortsbezeichnungen kleiner geschrieben sind, als deutsche. Die gelben Tafeln sind laut „Tag 24“ genormt, der deutsche Schriftzug darauf sei 105 mm groß, der sorbische nur 70 Millimeter. Die Grünen fordern nun wegen dieser „Diskriminierung“ gleich große Schriftarten auf den Ortstafeln.

Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher der der AfD-Fraktion, Gunter Wild:

„Besser als mit solchen Kokolores politische Forderungen aufzustellen, kann man nicht deutlich machen, dass die eigentlichen Probleme in Sachsen - wie Arbeitslosigkeit, explodierende Ausländerkriminalität, Unterrichtsausfall und überfüllte Haftanstalten - keine oder lediglich semiwichtige Themen für diese Partei zu sein scheinen.

Kein vernünftiger Mensch, den ich kenne, wäre auf die Idee gekommen, dass unterschiedlich große Beschriftungen auf Ortstafeln eine Diskriminierung darstellen könnten. Für mich ist das ein Fall von pathologischer, politische Paranoia, die bei vielen Grünen immanent vorhanden zu sein scheint. Ich denke, die allermeisten Sorben, die sich in Sachsen sehr wohl fühlen und alles andere als diskriminiert werden, sehen das genauso und lehnen diese Umarmung in typischer Gutmenschen-Manier mit stolzem, sorbischen Selbstbewusstsein ab.“

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