Linke Parteien fordern MDR zur Zensur auf – Sender fügt sich kleinlaut

Laut „Tag 24“ veröffentlichte MDR online eine Übersicht zu Veranstaltungen über das Gedenken an die Opfer des Volksaufstands in der DDR am 17. Juni vor 65 Jahren, darunter auch die Massenveranstaltung von „Pegida“. Den Grünen „fehlten die Worte“. Sie kündigten umgehend Beschwerde beim MDR-Rundfunkrat an. „Rassisten und Demokratiefeinde dürften im öffentlichen Rundfunk keine Plattform finden.“ Linke und SPD haben den Fall nach eigenen Angaben bereits mit dem Landesfunkhaus-Chef besprochen. Die SPD teilte daraufhin jubelnd mit: Es wurde versprochen dem „nachzugehen.“

Dazu erklärt die medienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Karin Wilke:

„Linke Parteien fordern den MDR unverhohlen zur Zensur auf und der Staats-Sender fügt sich kleinlaut. Peinlicher kann man öffentlich nicht vorführen, wie der politisch-mediale Komplex auch in Sachsen reibungslos im Sinne der Einwanderungslobby funktioniert. Tausende Bürger versammelten sich am Sonntag friedlich am Hauptbahnhof.

Die MDR-Senderverantwortlichen benehmen sich mit ihrem Kotau wie weiland DDR-Chefredakteure, die ihre Vorgaben, was veröffentlicht werden darf - und was nicht - aus der SED-Bezirksleitung huldvoll in Empfang nehmen. Eine Ungeheuerlichkeit in einem vorgeblich freien Land.“

Zudem stellt diese Einmischung durch die linksrotgrüne Zensurvereinigung - ausgerechnet auf den 17. Juni bezogen - eine Verächtlichmachung dieses gesamtdeutschen Gedenktags dar.“

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung