Linken geht es nur um Wählerstimmen, statt um politische Teilhabe von Senioren

Zum Antrag der Fraktion DIE LINKE, „CDU/SPD-Koalitionsversprechen erfüllen: Endlich politische Partizipation von Seniorinnen und Senioren im Freistaat Sachsen nachhaltig stärken“, erklärt AfD-Fraktionsmitglied Detlev Spangenberg:

„Der Linken-Antrag beleidigt die Senioren, statt ihnen tatsächlich irgendwelche Vorteile zu verschaffen. Er ist nichts weiter als ein billiger Trick, um sich die wichtigen Stimmen der Rentner in Sachsen sichern zu können. Die Linken zeichnen das Bild eines schutz- und unterstützungsbedürftigen Rentners – dabei haben immer mehr Senioren in Deutschland eine lange und vor allem gesunde Lebenserwartung als noch vor einigen Jahren. Sie sind selber fähig, ihren Weg zu bestimmen und benötigen kein Kindermädchen, das sie für jede Kleinigkeit an die Hand nimmt. Sie haben dieses Land mit aufgebaut und wären durch ihre Lebenserfahrung viel eher geeignet, zu belehren, als belehrt zu werden. Es ist eine Frechheit, wenn SPD-Außenminister Gabriel die Türken als Aufbauhelfer Deutschlands sieht und nicht unsere Mütter, Väter, Großväter oder –Mütter, die viel Schweiß und Tränen in den Wiederaufbau ihrer Heimat gesteckt haben.

Wo sind die konkreten Einschränkungen, von denen die Linken in ihrem Antrag reden? Aktive Teilhabe, Mitwirkungsrechte, wo haben das alte Menschen nicht? Und wieso haben sie vorgeblich nur noch geringen Einfluss mehr auf Wahlen?

Was die Rentner in Sachsen und Deutschland wirklich benötigten, wäre eine umfassende medizinische Versorgung, einen starken und umfassenden Ausbau der häuslichen Pflege und die Vermeidung von Altersarmut. Das wären konkrete Ansatzpunkte – und nicht eine politische Teilhabe, die schon längst vorhanden ist.“

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