Lückenpresse: AfD wird erneut totgeschwiegen

Erneut wird die AfD von den großen regionalen Zeitungen in Sachsen in der Berichterstattung über eine Landtagsdebatte totgeschwiegen. Bei der Debatte zur Kita-Qualität kommen von den Oppositionsparteien in der Sächsischen Zeitung, Leipziger Volkszeitung und Freien Presse nur Grüne und Linke zu Wort.

Karin Wilke, medienpolitische Sprecherin, kommentiert:

„Es ist nicht nur undemokratisch und hochgradig unprofessionell, die stärkste politische Kraft in Sachsen auszugrenzen, es ist geradezu gefährlich und dumm. Das Ergebnis sehen wir in einer aktuellen Umfrage von Infratest Dimap: Gerade einmal 29 Prozent in Ostdeutschland haben noch Vertrauen in die Medien. Eine Lückenpresse, die große Teile des Meinungsspektrums einfach ausblendet, wird logischerweise nicht mehr ernst genommen.

Gefährlich ist dieser Prozess, weil die Medien als vierte Gewalt in einer funktionierenden Demokratie zur Kontrolle der Regierung gebraucht werden. Anbiedernde Hofberichterstattung und Ausgrenzung konservativer Meinungen durch linke Journalisten sind für diese Aufgabe mehr als kontraproduktiv.

Das Totschweigen der AfD in der Berichterstattung über Sachsen hat vermutlich ein Ziel: Die AfD soll als dilettantische Ein-Themen-Partei dargestellt werden, die in allen anderen Bereichen nichts zu sagen hat. Wie die aktuellen Umfrage-Ergebnisse zeigen, wird diese perfide Strategie nicht aufgehen.“

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung