„Lückenpresse“ hat erneut Anspruch auf diesen Titel bewiesen!

Unter der Überschrift: „Umstrittenes Gemeinschaftswerk“ „berichtet“ Schreiberin Andrea Schawe in der „Sächsischen Zeitung“ über eine aktuelle Plenardebatte zum Schulgesetz im Sächsischen Landtag. Wörtlich schreibt Schawe: „Die Opposition sieht das freilich anders…“ und zitiert dann ausgiebig Abgeordnete von Grünen und Linken. Die AfD – obwohl 24 Änderungsanträge in das umstrittene Gesetz eingebracht – wird geflissentlich „übersehen“. Sie findet in dem ganzen Bericht nicht ein einziges Mal statt.

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„Erst vor wenigen Wochen kündigte die - in SPD-Eigentum befindliche – ‚Sächsische Zeitung‘ auf der Titelseite einen grundlegenden Wertewandel ihrer Berichterstattung an. Fakten sollten künftig höhere Priorität genießen als Meinungen, so die sinngemäße, vollmundige Erklärung. Es schien, als ob ein Umdenken in der Redaktion stattgefunden hat. Es schien aber offenbar nur so. Anders kann ich mir nämlich nicht erklären, das Schreiberin Schawe und ihre Berichterstattung in den Modus der Lückenpresse-Ära zurückgekehrt ist.

Niemand verlangt von den Medien, AfD-Vorschläge zu loben. Aber zu berichten, dass es AfD-Vorschläge und Themen gab und gibt, sollte für einen Journalisten, der diese Berufsbezeichnung nicht der Lächerlichkeit preisgeben will, selbstverständlich sein – Frau Schawe?“

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