Mangelnde Sachkenntnis oder Kalkül am Beispiel Aiman Mazyek

„Mazyeks Äußerungen über Demokratie in Dresden offenbaren seinen eklatanten Mangel an Demokratieverständnis und Sachkenntnis. Unter dem Deckmantel von Integration, Toleranz und political correctness missbraucht Herr Mazyek Religionsfreiheit in Deutschland, wenn er demokratisch legitimierte Anliegen, wie Demonstrations- und Versammlungsfreiheit als rassistisch verteufelt“, sagt Sachsens AfD-Fraktionsvorsitzende Dr. Frauke Petry. Sie reagiert damit auf beleidigende Äußerungen des Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime in Deutschland Aiman Mazyek. Dieser hatte bei MDR Info Demonstranten verunglimpft. Wörtlich sagte er: „Die Slogans der Demonstranten zeigen, dass Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus salonfähig geworden sind.“ Und griff sofort auch deutsche Politiker an: Ein Grund dafür sei, dass bislang deutliche Worte von Bundespolitikern dagegen fehlten. Dr. Frauke Petry: „Mir ist nicht bekannt, dass Herr Mazyek sich bisher deutlich vom Salafismus und von Salafisten in Deutschland distanziert hätte. Er muss mit gutem Beispiel vorangehen und in den eigenen Reihen dafür sorgen, dass muslimisch-religiöser Extremismus in Deutschland keinerlei Platz haben. Die Religionsfreiheit ist ein hohes demokratisches Gut, ihr Missbrauch aber konsequent zu verfolgen.“

Der katholische Hamburger Bischof Jaschke warnte indessen davor, alle Teilnehmer an den Pegida-Demonstrationen als Rassisten abzustempeln. Die Proteste in Dresden seien nur die Spitze einer Stimmungslage, die in der Bevölkerung weit verbreitet sei. Solche Ängste sofort pauschal zu verurteilen, fördere nur die Polarisierung innerhalb der Gesellschaft.

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