Mehr Sicherheit mit weniger Polizei geht nicht – Polizeipräsenz stärken

Einem Medienbericht zufolge fordern immer mehr Städte in Sachsen ihre Polizeireviere zurück, die durch die Polizeireform 2020 wegrationalisiert wurden.

Sebastian Wippel, innenpolitischer Sprecher, kommentiert:

„Die Auswirkungen der Polizeireform 2020 zeigen immer deutlicher negative Folgen für die Bürger. Viele Polizeireviere wurden geschlossen oder geschrumpft. Diese Fehlentscheidung tragen wir so nicht mit.
Die Einsicht, dass man Fehler korrigieren muss, ist beim CDU-Innenminister Wöller nicht erkennbar. Er will weiter an der Polizeireform 2020 festhalten und damit nicht auf die Sorgen und Nöte der Kommunen eingehen, die jetzt wortmächtig die Wiedereinführung ihrer Polizeireviere fordern.

Die Leidtragenden sind die sächsischen Bürger, die durch die offenen Grenzen weiterhin Opfer von Haus- und Wohnungseinbrüchen werden. Ganz zu schweigen von den Kfz-Diebstählen, die seit der Grenzöffnung 2007 gestiegen sind und die steigende Kriminalität im Drogenbereich - all das führt zur weiteren Verunsicherung und Wut in der Bevölkerung.

Wenn jetzt Ministerpräsident Kretschmer 1000 neuen Polizeistellen verspricht, muss man aber klar daran erinnern, dass die CDU-Regierung 2011 den Abbau von 2200 Polizeistellen selbst beschlossen hat.

Wir fordern, dass die Polizei in der Fläche präsent ist und deutlich mehr Polizeiposten rund um die Uhr für die Bürger einsatzbereit sind.“

 

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