Mehrere Medien verschweigen Anschläge auf Büros und Betriebe von AfD-Politikern

Auf das Bürgerbüro des sächsischen SPD-Vorsitzenden und stellvertretenden Ministerpräsidenten, Martin Dulig, wurde am Wochenende ein Anschlag verübt. Bisher noch unbekannte Täter schleuderten Pflastersteine gegen die Scheiben. Dabei wurden auch Teile der Inneneinrichtung zerstört.

Dazu erklärt die AfD-Landtagsabgeordnete, Andrea Kersten:

„Politisch motivierte Angriffe auf Personen, Büros oder Wohnungen verurteile ich aus tiefstem Herzen. Gewalt ist kein Mittel, missliebige Argumente beim Ringen um die besseren Argumente abzulösen. Ich hoffe und wünsche, dass die hinterhältigen und feigen Täter gefasst und entsprechend bestraft werden.

Nicht nachvollziehbar ist allerdings die einseitige Berichterstattung in einigen sächsischen Medien dazu. Während in dem Zusammenhang auch auf andere, bereits stattgefundene Anschläge auf Bürgerbüros der SPD und der Partei ‚Die Linke‘ hingewiesen wurde, blieben die politisch motivierten Attacken auf Büros der AfD erneut unerwähnt. So wurde mein Büro in Mittweida bereits siebenmal verschandelt und die Scheibe eingeschlagen. Insgesamt traf es die Büros der AfD in Sachsen in den vergangenen Wochen etwa 20 Mal. Bei vielen wurde ebenfalls die Scheibe eingeschlagenen. Auch die Firma der Fraktions- und Bundesvorsitzenden, Frauke Petry, wurde massiv angegriffen. Die aktuellen Medienberichte blenden dies jedoch komplett in ihrer Berichterstattung aus. Für mich ist es der Beweis, dass diese Vertuschung mit Kalkül geschieht, da es linke politische Gewalt wahrscheinlich nicht geben darf. Also wird darüber einfach nicht berichtet. Mit objektiver und überparteiischer Berichterstattung hat das jedenfalls nichts zu tun.“

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