Merkel soll Unterwürfigkeit gegenüber Bosporus-Sultan Erdogan beenden

Mehrere Medien berichten, dass Bundeskanzlerin Merkel diese Woche erneut nach Ankara reisen wird, um mit Präsident Erdogan über die Rolle der Türkei in der Flüchtlingsfrage zu sprechen. Die Türkei übt im Vorfeld dieses Treffens Druck auf Deutschland aus, Asyl-Anträgen türkischer Soldaten zu widersprechen. Die Armeeangehörigen waren vermeintliche Teilnehmer des Militärputsches und wurden von ihren Posten enthoben und sind in ihrem Land massiver Unterdrückung ausgesetzt.


Dazu erklärt Jörg Urban, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion:
„Frau Merkel reist nun schon zum vierten Mal in die Türkei, um über das nächste Stöckchen zu springen, das ihr der machthungrige Erdogan hinhält. Damit beweisst sie einmal mehr ihre außenpolitische Instinktlosigkeit. Zu Russlands Präsidenten Putin vermeidet Frau Merkel den Kontakt, obwohl er die außenpolitisch größere Bedeutung hat. Auch in Zukunft wird Russland für Deutschland wichtiger sein, als der immer dreister werdende Autokraten-Staat Türkei.

Erdogan droht Deutschland und Europa immer wieder offen mit der Beendigung des Flüchtlingsabkommens, wenn nicht nach seiner Sisha getanzt wird. Ein Flüchtlingsabkommen, dass gar nicht notwendig wäre, wenn die EU die Milliarden dieses Abkommens in die eigene Grenzsicherung investieren würde.


Es ist und bleibt unverfroren, was Deutschland seit geraumer Zeit von türkischer Seite zugemutet wird. Nun will Erdogan Deutschland überreden, türkischen Soldaten das Recht auf Asyl zu verwehren. Herr Erdogan, über Asylgründe entscheiden in Deutschland die Gerichte – und die sind immer noch unabhängig von der Politik!

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