Milchgipfel: Trostpflaster für verfehlte Bundespolitik!

Landwirtschaftsminister Schmidt (CSU) versprach den Bauern auf dem sogenannten „Milchgipfel“ heute rasche Hilfe. Laut mehrerer Medienberichte geht es um etwa 100 Millionen Euro.

Dazu erklärt der umweltpolitische Sprecher und AfD-Fraktionsvorstandsmitglied, Jörg Urban:

„Selbstverständlich muss den Bauern finanziell geholfen werden. Allerdings ist keinem der 77.000 deutschen Milchbauern wirklich geholfen, wenn er ein Trostpflaster von durchschnittlich 1300€ bekommt. Die Bauern können nichts für die falsche, ja ruinöse Politik der Bundesregierung. Die von der deutschen Regierung forcierten Russland-Sanktionen haben dazu beigetragen, dass die Russen ihren Markt für Erzeugnisse der deutschen Landwirte versperren. Nun fehlt nicht nur der russische Absatzmarkt sondern die überschüssigen Milchprodukte ruinieren auch die Preise in Europa.

Zwar spielt auch der Preiskampf zwischen den Supermärkten eine Rolle dabei, wenn Landwirte für einen Liter Milch gerade noch 20 Cent bekommen, obwohl sie das Doppelte bekommen müssten. Aber Medien und die Konsensparteien tun nun so, als ob der Preiskampf der einzige Grund für den Preisverfall sei und als ob der Russland-Boykott kaum eine Rolle spielen würde – das ist aber nur die halbe Wahrheit.

Die Sanktionen der Bundesregierung gegen Russland, haben keinerlei Verbesserung für den Bürgerkrieg in der Ost-Ukraine gebracht, aber sie haben der deutschen Industrie und Landwirtschaft massiv geschadet. Diese Sanktionen sind eine katastrophale außenpolitische Fehlleistung von CDU und SPD.

Die AfD-Fraktion fordert darum die sofortige Beendigung dieser Politik auf den Rücken deutscher Erzeuger – Schluss mit den Sanktionen gegen Russland!“

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