Millionen für die Wolfs-Industrie – Peanuts für die Opfer

Die Staatsregierung gab in den letzten sieben Jahren Millionen für die Ansiedlung und Vermarktung des Wolfs in Sachsen aus, ergab eine Anfrage (Drs. 6/13130). Für Öffentlichkeitsarbeit, Förderung Prävention und wissenschaftliche Begleitung wurden insgesamt über drei Millionen Euro bezahlt. An Tierhalter, denen Wölfe hunderte Schafe und Kühe gerissen hatten, überwies der Freistaat dagegen nur mickrige 85.000 Euro.

Silke Grimm, AfD-Landtagsabgeordnete aus der Lausitz, erklärt:

„Diese Zahlen dokumentieren bestens die wahren Interessen der CDU-geführten Staatsregierung. Ein Heer von Öffentlichkeitsarbeitern und Wissenschaftlern soll den Bürgern die Wiederansiedlung des Wolfes schmackhaft machen - geschädigte Tierhalter schauen größtenteils in die Röhre. Die Auswirkungen für Landschaftsbild und –pflege sind immens: Erste Schäfer mussten ihren Traditionsberuf bereits aufgeben, weitere kündigten diesen Schritt an, bei ungebremster Ausbreitung des Wolfs.

Der Antrag der AfD-Fraktion (Drs. 6/11554), die Kosten für Schutzzäune und gerissene Tiere zu 100 Prozent vom Land zu übernehmen, wurde von der CDU und den anderen Parteien abgelehnt. Eine fatale Realitätsverweigerung - nachfolgende Generationen werden weidende Schafherden in Sachsen wohl nur noch von Bildern kennen.

 

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