Nachhilfe für „Flüchtlinge“: Erfolg ist freiwillig!

Laut „MDR aktuell“ plant Sachsen ein Modellprojekt „Ausbildungsreife“, das jungen „Geflüchteten“ in einem Jahr die Ausbildungsreife beibringen soll. Viele Aslybewerber hätten nur wenig oder gar keine Schulbildung. Damit werde es schwer, den deutschen Anforderungen, die die Ausbildungsberufe stellen, gerecht zu werden. Sachsen stehe kurz vor der Endfassung des Projektes und werde voraussichtlich dieses Jahr mit 350 Bewerbern starten.

Dazu AfD Landtagsabgeordnete Andrea Kersten, Mitglied im Schulausschuss:

„Welche Maßnahmen müssen wir noch bezahlen, bis junge Männer aus Afrika oder dem Orient befähigt sind, dem Stoff der Berufsausbildung zu folgen? Der Freistaat wird nicht müde, Asylbewerber immer und immer wieder in diverse Projekte stecken zu wollen, deren Gelingen alles andere als sicher ist. Erfolg ist stets freiwillig! Wer sich tatsächlich für das hiesige Niveau fit machen will, muss sich vor allem selbst engagieren. Er benötigt keinen Steuergeld-alimentierten Kurs, der ihm das Einmaleins beibringt.

Gänzlich unverständlich werden solche Projekte im Lichte der noch immer ungelösten Bildungsproblematik in Sachsen. Lehrer fehlen, unbefriedigende Infrastruktur, fehlende Lernmittel, Quereinsteiger vor den Schülern, wiederholt werden Klassen und (Abschluss-)Leistungskurse zusammengelegt – wo bleiben also die Modellprojekte für eine ausreichende Lehrerversorgung, sanierte, saubere und sichere Schulen, voll ausgebildete und hoch qualifizierte Lehrer, quantitativ und qualitativ hochwertiges Schulmaterial? Nichts davon ist am Horizont in Sicht.

Ja, auch wenn es Zuwanderer gibt, die tatsächlich etwas erreichen wollen und für sich eine bessere Zukunft herbeisehnen und dafür auch arbeiten: Erst vor der eigenen Haustür kehren, dann um den Nachbarn kümmern.“

 

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