„Nationale Bildungsoffensive“ ist billiges Wahlkampfgetöse

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat eine ‚nationalen Bildungsoffensive‘ gefordert, um Defizite im deutschen Bildungssystem zu beseitigen.

Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„Die Ankündigung von Schulz, sich im Falle eines Wahlsieges verstärkt um die Schulbildung zu kümmern, verheißt nichts Gutes. Gerade jene Bundesländer, in denen die Regierung von Sozialdemokraten geführt wird, sind stets Schlusslichter bei Bildungsvergleichen. Sollte er seine Ankündigung also wirklich wahr machen, würde dies wohl nur ein Absenken der Anforderungen an die Schüler bedeuten.

Das wäre natürlich fatal für Deutschland. Als Industrienation sind wir auf eine gute Ausbildung der Jugend angewiesen. Glücklicherweise handelt es sich bei der ‚nationalen Bildungsallianz‘ aber wohl nur um billiges Wahlkampfgetöse. Immerhin ist die SPD schon jetzt an elf Regierungskoalitionen auf Länderebene beteiligt und stellt im Bund den stellvertretenden Bundeskanzler. Es gibt also seit Jahren genug Möglichkeiten für die SPD, die Bildungspolitik positiv zu beeinflussen.

Defizite in der Bildung hat die SPD maßgeblich selber herbeigeführt. Im Wahlkampf zu versprechen, die eigene verfehlte Politik zu korrigieren, ist schon dreist.“

 

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