Neue Zahlen zu Straftaten von Asylbewerbern: Problem mit MITAs wächst weiter

Auf Anfrage (Drs. 6/10174) des innenpolitischen Sprechers der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Sebastian Wippel, teilte das Innenministerium mit, dass derzeit 729 ausländische Intensivtäter (MITA) in Sachsen leben. Nur jeder Fünfte von ihnen (141) ist derzeit inhaftiert. Gut die Hälfte der MITA stammt aus Libyen, Tunesien und Marokko. 155 MITAs werden derzeit in Dresden und 136 in Leipzig gezählt. Neben Mohamed Youssef T. (King Abode) leben allein im Kreis Bautzen 46 weitere angeblich asylsuchende Intensivstraftäter.

Dazu erklärt Wippel:

„Wenn Innenminister Ulbig nach Angaben der BILD den Fall des selbsternannten ‚King Abode‘ Mohamed Youssef T. zur Chefsache gemacht hat, dann fragt man sich warum? Warum wertet der Minister gerade diesen frechen, jungen Mann besonders auf? Weil er medial für Rummel sorgt, weil die politische Linke in ihm eher ein Opfer als einen schweren Straftäter sieht. Und weil der Minister im Bundestagswahlkampf jetzt einen schnellen Erfolg haben will.

Ich fordere gleiches Recht für alle! Alle Ausländer, die unsere Gesellschaftsordnung durch Straftaten missachten, gehören sofort in staatlichen Gewahrsam, Abschiebehaft und bei der nächsten Gelegenheit nach Hause.“

Hintergrund: MITA begingen im ersten Halbjahr 2017 2.555 Straftaten. Insgesamt waren sächsische Asylbewerber an 7.628 Straftaten beteiligt, was einen neuen Höchststand darstellt (vgl. Drs. 6/10184).

Drs. 6/10174: http://afd-fraktion-sachsen.de/files/afd/fraktion-sachsen/Dokumente/Kleine%20Anfragen/2017/6_Drs_10174_1_1_1_.pdf

Drs. 6/10184: http://afd-fraktion-sachsen.de/files/afd/fraktion-sachsen/Dokumente/Kleine%20Anfragen/2017/6_Drs_10184_1_1_1_.pdf

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