Nicht immer nur leere Versprechungen: Die AfD steht zum Diskurs bereit, Herr Tillich!

Laut MDR plädierte Sachsens Ministerpräsident Tillich dafür, die AfD nicht vom politischen Diskurs auszuschließen. Das sagte er als Gast der Katholischen Akademie in Bayern: Man könne einen politischen Gegner besser entwaffnen, indem man ihn in die Diskussion zwingen, um ihn mit Argumenten zu stellen.

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„Gefühlt habe ich diese Aussage von Politikern aller Couleur und vieler Parteien bereits tausend Mal gehört. Ohne allerdings einen einzigen, konkreten Termin erinnern zu können, bei dem dieses öffentlich gemachte, vermeintlich großherzig unterbreitete, Angebot auch umgesetzt wurde. Gerade die katholische Kirche, bei der Tillich gerade weilt, rief öffentlich dazu auf, die AfD nicht zu wählen – meines Wissens ohne vorher das Gespräch gesucht zu haben.

Wie auch immer: Die AfD steht als Gesprächspartner bereit. Wir haben konkrete Argumente, andere Politik in Sachsen zu machen. Sei es den Lehrermangel offensiv anzugehen, mehr Polizisten einzustellen, bessere Sicherheit durch Grenzkontrollen herzustellen, Arbeitsplätze in der Braunkohle zu erhalten, Russland-Sanktionen zu beenden, Diffamierungen gegen politisch Andersdenkende zu unterlassen, die Justiz zu entlasten, etc. p. p. …

Wir warten auf ihr Angebot, Herr Tillich, befürchten aber es bleibt erneut aus und es handelt sich bei ihrem ‚Angebot‘ um nichts anderes, als um eine erneute vergiftete Umarmung!“

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