Nur Grenzkontrollen bringen mehr Sicherheit!

Der Bund will in den nächsten Jahren 250 zusätzliche Bundespolizisten in Sachsen stationieren, gab gestern Bundesinnenminister Seehofer bekannt.

Sebastian Wippel, innenpolitischer Sprecher, erklärt:

„In den letzten Jahren wurden hunderte Bundespolizisten aus Sachsen abgezogen, trotz der Warnung vieler Experten vor massivem Kriminalitätsanstieg durch die Grenzöffnung. Die nun erfolgte Rolle rückwärts ist nicht weniger als ein Eingeständnis für die verfehlte Sicherheitspolitik der CDU.

Dabei reicht die Wiederbesetzung zuvor gekürzter Stellen noch lange nicht aus, um gerade im grenznahen Raum die drastisch gestiegene Kriminalität in den Griff zu bekommen. 250 Bundespolizisten ergeben ungefähr eine Streife für jeden zweiten Grenzübergang, wenn nicht weiter das Personal an Flughäfen und Bahnhöfe abgeordnet wird! Setzt man die Bundespolizisten auch in gefährlichen Bahnhöfen ein, dann bleibt für die Grenze nicht viel übrig.

Einzig die Forderung der AfD, stationäre Kontrollen an den Binnengrenzen wieder einzuführen, kann das Problem grundlegend lösen. Auch wenn EU und Transport-Lobby dies verhindern wollen, zeigen Nachbarländer wie Dänemark, dass stationäre Grenzkontrollen sehr wohl umsetzbar sind, wenn man seine Bürger tatsächlich schützen will.“

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung