Pflegenotstand: Spahns „Sofortprogramm“ ein Rohrkrepierer

Zum „Sofortprogramm“ gegen den Pflegenotstand von CDU-Gesundheitsminister Spahn erklärt der sozialpolitische Sprecher, Andre Wendt:

„Spahns Sofortprogramm ist nichts weiter als ein schlechter Witz. Gerade in Sachsen kündigen reihenweise Altenpfleger, weil die Arbeitsbelastung zu hoch und die Entlohnung viel zu mickrig ist. An diesen beiden Problemen will der CDU-Gesundheitsminister aber so gut wie nichts ändern – wo will er denn seine anvisierten 13.000 neuen Pfleger herbekommen?
Zudem wäre es ein Tropfen auf den heißen Stein, einem Pflegeheim mit bis zu 80 Senioren eine zusätzliche Pflegekraft zu bezahlen. Alle ambulanten Pflegedienste sollen übrigens leer ausgehen.

Die Finanzierung des ‚Reförmchens‘ ist eine weitere Frechheit. Spahn plündert die Rücklagen der gesetzlichen Krankenkasse, um die CDU-Fehlpolitik im Pflegebereich zu vertuschen.

Die Flickschusterei der Bundesregierung in der Altenpflege muss endlich aufhören. Neben einer Reform der Pflegeversicherung muss die familiäre Pflege zu Hause besser bezahlt werden, um den Pflegebereich zu entlasten.“

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