Politische Bildung darf nicht zur Inquisition werden

Zum Antrag der Linken „politische Erwachsenenbildung in Sachsen stärken“ erklärt die AfD-Landtagsabgeordnete, Karin Wilke:
 
„Dieser Antrag demonstriert das ganze Elend unserer politischen Kultur: Den Altparteien geht es nur um die Beeinflussung der Bürger mit ihrer eigenen Meinung - keine Spur von Kontroverse und Diskussionskultur. In einer Demokratie brauchen wir aber den Freiraum für selbstbestimmte Erfahrungen ohne staatlich alimentierte Besserwisser. Wenn Kultusministerin Kurth die Schulen alle auf einen einheitlichen Wertekanon verpflichten will, sind wir nicht mehr weit von der Inquisition entfernt.
 
Die AfD-Fraktion lehnt den Antrag deshalb ab. Bei der politischen Bildung geht es nicht nur um Wissensvermittlung, sondern um den Austausch von Meinungen und der Toleranz gegenüber anderen Positionen.“

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