Polizeigewerkschaft greift AfD-Forderung auf - Polizisten offenbar klüger als deutsche Politiker

In mehreren, deutschen Asylbewerber-Unterkünften, u.a. in Kassel, Leipzig und Chemnitz, kam es am Wochenende erneut zu Massenschlägereien unter Asylbewerbern mit mehreren Verletzten, darunter auch Polizisten. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat sich nun angesichts der Ausschreitungen für eine getrennte Unterbringung von Christen und Moslems in den Asylunterkünften ausgesprochen. "Wir müssen alles tun, um weitere Gewaltausbrüche zu verhindern, eine getrennte Unterbringung nach Religionen halte ich für absolut sinnvoll", sagte der Vizechef der Gewerkschaft, Jörg Radek, der Zeitung „Die Welt“.
„Allein in der Kasseler Unterkunft sind laut Polizei etwa 1.500 Flüchtlinge aus etwa 20 Nationen untergebracht. Vor zwei Wochen griffen sich dort mehrere Asylbewerber gegenseitig mit Reizgas an. Rund 60 von ihnen, darunter auch Kinder, wurden verletzt. Nun gerieten dort erneut 370 Syrer und Albaner aneinander.

Bereits Anfang August forderte der kirchenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Carsten Hütter, in einer politischen Erklärung im Namen der Fraktion unter der Überschrift: ‚Asylcamps nach Religionen trennen – Massenschlägereien verhindern!‘ Wenn diese vernünftige Regelung nun auch von der Polizeigewerkschaft aufgegriffen wird, lässt das den Schluss zu, dass die Polizei in dieser Frage bei weitem klüger handelt, als Politiker der etablierten Parteien. Dies verwundert allerdings auch nicht. Muss doch die Polizei vor Ort während der vielen Einsätze die fehlgeleitete Asylpolitik der Regierung von CDU und SPD ausbaden.“

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