Postenvergabe Sparkassenchef – Schluss mit Politik-Filz

Der Leipziger SPD-Oberbürgermeister Jung will neuer Sparkassenchef werden. Als Sparkassen-Präsident würde er 400.000 Euro im Jahr verdienen, fast dreimal so viel wie aktuell. Gegenkandidat ist der Bautzener CDU-Landrat Harig.

Andre Barth, parlamentarischer Geschäftsführer, kommentiert:

„Zwei sächsischen Politikern, die ihren Zenit längst überschritten haben, soll mit einem lukrativen Posten der Lebensabend versüßt werden – so geht sächsischer Filz. Das Geschacher um wirtschaftlich wichtige Posten ist nicht nur höchst undemokratisch und fördert die Politikverdrossenheit der Bürger, sondern ist auch gefährlich. Erinnert sei an das Spekulationsdebakel der Sachsen-LB, die den Steuerzahler am Ende über eine Milliarde Euro kosten wird.

An die Spitze eine Sparkasse gehören Fachleute und keine abgehalfterten Politiker, die einen Versorgungsposten brauchen. Gerade SPD-Bürgermeister Jung hat bewiesen, dass er nicht seriös haushalten kann. Erst vor einer Woche musste er eine Haushaltssperre über Leipzig verhängen.“

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