Probleme Alleinerziehender im Blick behalten – Intakte Familienstruktur fördern

Zur Großen Anfrage der Fraktion „Bündnis 90/Grüne“, „Lebenslagen von ‚allein erziehenden‘ Eltern und ihren Kindern in Sachsen“ erklärt André Wendt, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag:

„Es ist richtig und wichtig, die Probleme Alleinerziehender im Fokus zu halten. Gerade sie sind es, die durch den fehlenden Partner schnell in finanzielle Schieflagen geraten. Darunter leiden vor allem die Kinder: Ihnen können vielfach keine Klassenfahrten finanziert, neue Kleidung nur selten gekauft werden. Schnell gelten sie als Außenseiter, was negative Folgen gerade für die Psyche hat.

Die AfD-Fraktion begrüßt die Diskussion zur Beseitigung dieser Missstände. Allerdings fordern wir wie bisher auch eine Überarbeitung des Unterhaltsvorschussgesetzes, eine stärkere Unterstützung des Freistaates bei der Bereitstellung von flexiblen Kinderbetreuungsplätzen im ländlichen Raum, eine wirksame Hilfe für Alleinerziehende und ihre Kinderbei Bildung und Erholung und vor allem eine aktivierende Grundsicherung, die Arbeit belohnt, damit Mütter oder Väter ohne Partner aktiv am Leben teilnehmen können.

Trotzdem sollten wir nicht aus den Augen verlieren, dass es immer noch besser ist, wenn Eltern zusammen leben und bleiben. Eine Förderung intakter Familienstrukturen ist deshalb das ‚A und O‘ einer gerechten und ausgewogenen Familienpolitik. Die AfD wird sich weiterhin dafür einsetzen.“

Diese Seite verwendet Cookies.