Rechtsextremismus in Kitas: Nur Lärm um Nichts?

Das „Kulturbüro Sachsen“ hat beklagt, dass es in den letzten Jahren „vermehrt Hinweise und Anfragen über rechtsextremistisches Verhalten von Kita-Kindern erhielt“. Daraufhin führte das „Kulturbüro Sachsen“ eine „Feldforschung“ durch. Ergebnis war eine Broschüre mit Handlungsideen zum Umgang mit Eltern, die in der rechten Szene aktiv sind. Wie eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion nun ergab, hat das Landesjugendamt in den letzten zehn Jahren keinerlei Kenntnis über extremistische Vorfälle in sächsischen Kitas.

Andre Wendt, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, der auch die Anfrage initiierte:

„Das ‚Kulturbüro Sachsen e.V.‘ erhielt für das Haushaltsjahr 2016 eine Zuwendung in Höhe von 113.278 Euro. Steuergelder, die verschwendet wurden, um eine dreiste Lüge mittels einer Broschüre zu untermauern. Jeder Träger ist verpflichtet, extremistische Vorfälle sofort zu melden. Wenn in den letzten zehn Jahren überhaupt kein Vorkommnis bekannt ist, bedeutet das im Umkehrschluss, dass sich die ach so demokratischen Weltverbesserer, die beinahe schon paranoid hinter jeder Ecke rechtsextreme Umtriebe vermuten, die Beweise schlicht und einfach aus den Fingern gesogen haben.

Wer weiß, mit welchen abstrusen Behauptungen dieses Büro noch so arbeitet. Die AfD-Fraktion fordert, dieser Einrichtung in den nächsten Haushaltsverhandlungen die Unterstützung zu streichen. Für Schwindler, die Probleme erfinden, wo nie welche waren, darf es keinen Cent aus den Brieftaschen ehrlich arbeitender Sachsen geben!“

Link zur Kleinen Anfrage:

http://tinyurl.com/afd-slt-9130

 

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