Sachsen-Schelte verpufft wirkungslos – Tourismuszahlen steigen

Die „Dresdner Neueste Nachrichten“ (DNN) berichten, dass die Übernachtungszahlen in Dresden weniger stark zurückgegangen sind als befürchtet. Im Jahr 2016 lag die Zahl um 0,8 Prozent niedriger als im Vorjahr. Dresdens OB Hilbert hatte mit minus drei Prozent gerechnet. Dagegen konnte die Sächsische Schweiz den höchsten Zuwachs sachsenweit erzielen: 5,5 Prozent mehr Touristen als im Vorjahr besuchten das Elbsandsteingebirge.

Dazu erklärt der tourismuspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Detlev Spangenberg:

„Das immer wieder gern gebrauchte Abkanzeln Sachsens als angeblicher Hort der braunen Umtriebe, des Ausländerhasses, der Antidemokraten oder einer vermeintlichen Unwillkommenskultur ist vor allem eins: billigste Polemik. Denn auch 2016 haben sich Touristen nicht von aufgetischten Horrorgeschichten abschrecken lassen und unseren schönen Freistaat besucht. Und das sogar mehr - wie in Leipzig oder der Sächsischen Schweiz - als im Vorjahr.

Wenn Politiker der Konsensparteien gerne ihre alten, abgeschmackten Geschichten vom ‚Naziland‘ Sachsen wiederkäuen, wollen sie damit nur von ihrer fehlgeleiteten Politik ablenken und einen Besucherrückgang herbeireden, um zu zeigen: Es gibt sie doch, die selbsterfüllende Prophezeiung.“

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