Sachsen-Wolf mutiert zum CDU-Maskottchen

Zur Kleinen Anfrage (Drs. 6/12350) mit dem Thema „Ausgaben für Dienstleistungen Dritter zur Umsetzung von Maßnahmen nach dem Naturschutzrecht“ erklärt der Fragesteller und parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, André Barth:

„Heimatschutz ist wichtig, allerdings sollten die Steuermittel nach der Verhältnismäßigkeit ausgegeben werden. So ergab die Antwort des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums, dass 2016 von 974.000 Euro über 135.000 Euro in das Wolfsmanagement und in Wolfspräventionsberatungen geflossen sind. Ein Jahr später wurden die Ausgaben deutlich erhöht. Über 200.000 Euro sind mittlerweile der Regierung ihr ´Lieblingstier´ Wolf wert.

Die Verhältnismäßigkeit scheint hier nicht mehr gegeben zu sein, wenn 20 Prozent der Umweltausgaben für den Wolf verwendet werden. Der Wolf mutiert damit immer mehr zum CDU-Maskottchen, während andere geschützte Tiere, wie der Rotmilan, durch die von der Regierung forcierte Windkraft-Politik regelrecht durch Schreddern geopfert werden.

Es drängt sich der Verdacht auf, dass der ´CDU-Wolf´ starke Befürworter in der Regierung hat. Scheinbar lassen sich die Wolfslobbyisten gut bezahlen, ohne dass eine ernsthafte Lösung zum Thema Wolf angestrebt wird.“

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