Sachsens Medien sauer über das Ende der Dresdner Besucherflaute?

Nachdem Tourismus-Manager konstatieren konnten, dass die Besucherzahlen in Dresden wieder steigen und sogar feststellten, dass es so viele Übernachtungen gab wie noch nie, berichteten heute BILD und Morgenpost weiterhin sehr kritisch über den Dresden-Tourismus. Die Blätter schrieben u.a. von „Augenwischerei“ (MoPo) oder forderten eine „Offensive gegen die Krise“ (BILD).

Dazu erklärt der tourismuspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Detlev Spangenberg:

„Es drängt sich regelrecht der Eindruck auf, als wären die Journalisten nun sauer darauf, dass die von ihnen - den Pegida-Spaziergängern angelasteten - rückläufigen Besucherzahlen nichts weiter war, als Wunschdenken. Das stellt sich nun als falsch heraus. Und weil man nicht das Rückgrat besitzt, eigene Fehler auch einmal einzuräumen, schreibt man einfach weiter von Krise und geringer Auslastung. Sollten die Tourismus-Zahlen wieder deutlich zurückgehen, müssen sich die Damen und Herren an den Redaktionstischen künftig auch den Vorwurf gefallen lassen, einen großen, eigenen Verdienst daran zu haben.“


Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung