Sächsische Handwerkskammer übernimmt zu 100 Prozent AfD-Forderungen!

In der Pressekonferenz der sächsischen Handwerkskammer stellte Roland Ermer (CDU), Präsident des Sächsischen Handwerkstages, Forderungen an die zukünftige Jamaika-Bundestags-Koalition, die zu 100 Prozent mit denen der AfD-Fraktion übereinstimmen.

Mario Beger, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion erklärt:

„Roland Ermer muss sich in seiner CDU ziemlich verloren vorkommen. Alle seine Forderungen hat die AfD-Fraktion in den Landtag eingebracht und die Altparteien, darunter auch seine CDU, haben diese Anträge einstimmig abgelehnt.

Dabei hat Ermer vollkommen Recht: Das Handwerk in Sachsen und in ganz Deutschland krankt an folgenden Problemen, die dringend angepackt werden müssen:
• Ächtung des Diesels legt die Betriebsfahrzeuge der Handwerker lahm. (AfD-Antrag Drs. 6/10516)
• Abschaffung des Meistertitels in vielen Gewerken war Unsinn, keiner bildet mehr Lehrlinge aus und wertvolles Wissen geht verloren. Der Meistertitel muss wieder gestärkt und finanziell gefördert werden (Meisterbonus). (AfD-Antrag Drs. 6/6607)
• Vorfälligkeit der Sozialabgaben ist unnötig und belastet die Handwerker finanziell und bürokratisch. (AfD-Antrag Drs. 6/5136)
• Die fehlgeleitete Energiewende ist maßlos überzogen und treibt die Strompreise in astronomische Höhen. (AfD-Antrag Drs. 6/10715)
• Breitbandausbau muss endlich erfolgen, sonst können auch Handwerker nicht arbeiten. (AfD-Antrag Drs. 6/9302)
• Leistung muss sich wieder lohnen, Entlastung der Einkommenssteuer, mehr Netto vom Brutto. (AfD-Grundsatzprogramm)

Bei diesem Forderungs-Katalog frage ich mich, wie lange sich Ermer noch in der CDU herumärgern will. Zumal die Bürger längst begriffen haben, dass es mit dieser CDU keine Fortschritte geben wird. Folgerichtig hat Ermer auch das Direktmandat zur Bundestagswahl an den AfD-Kandidaten Karsten Hilse verloren.“

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