Sächsische Unternehmer stimmen AfD Forderung zu

CDU und SPD wollen im Rahmen ihrer Sondierungs-Gespräche vom Klimaschutzziel 2020 abrücken. Der Präsident des Unternehmerverbandes Sachsen, Hartmut Bunsen, begrüßt die Reduzierung und betont die Verlässlichkeit der ostdeutschen Braunkohle als Versorgungssicherheit.

Jörg Urban, Fraktionsvorsitzender der AfD Fraktion Sachsen erklärt:

„Wir haben immer vor den Folgen beim Braunkohleausstieg gewarnt und auf die Bedeutung dieses Energieträgers hingewiesen. Der wirtschaftliche Schaden für den ländlichen Bereich ist enorm. Tausende Menschen würden ihre Arbeitsplätze verlieren. Diese Regionen verlieren den wirtschaftlichen Anschluß.

Braunkohle-Strom ist preiswert und steht als so genannte Grundlast auch dann zur Verfügung, wenn keine Sonne scheint oder Wind weht. Die Energiepolitik von SPD und CDU hat außer steigenden Strompreisen und risikolosen Gewinnen für EEG-Investoren nichts gebracht.

Endlich hat sich ein Vertreter der sächsischen Industrie dazu geäußert und nennt das Klimaziel 2020 zu Recht ´Traumtänzerei´. Dieses Ziel ist unabhängig von den Kosten nicht mehr zu erreichen. Das heißt, CDU und SPD sondieren gerade, ob sie ihre Politik der Wirklichkeit anpassen.

Eine echte politische Entscheidung wäre das Verwerfen des Klimaplanes 2050, der die Reduktion der deutschen CO2-Emmissionen um 90% vorsieht und der unserem Land auch weiterhin großen Schaden zufügen wird.

Langfristig ist Braunkohle auch als Grundstoff für die chemische Industrie wichtig. Es gilt Arbeitsplätze zu schaffen und nicht permanent die politischen Rahmenbedingungen für Unternehmen zu verschlechtern.“

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