Sanktionen gegen Russland gefährden sächsische Wirtschaft

In diesen Tagen beginnt u.a. auch in Dresden der G7-Gipfel. Vor der Ukraine-Krise gehörte diesem Gipfeltreffen auch Russland an. Durch die Sanktionen gegen Russland und den Ausschluss aus der G8 haben Sächsische Unternehmen einen Exportrückgang nach Russland von 16,6% (vier Milliarden Euro).

Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Mario Beger:

„Die Sanktionen gegen Russland und die damit einhergehenden Einbrüche im Export sind pures Gift für unsere Wirtschaft. Allein in der wichtigen Branche des Maschinenbaus in Sachsen ist der Export im Jahr 2014 um 19,3% zurückgegangen. Diese Sanktionen gefährden tausende sächsische Arbeitsplätze und müssen dringend eingestellt werden. Im Jahr 2013 war Deutschland eines der wichtigsten Lieferländer für Russland mit einem Anteil von 11,9% dieser Umstand zeigt deutlich, wie verwundbar die deutsche und sächsische Wirtschaft im Russlandgeschäft ist.

Weiterhin ist auch damit zu rechnen, dass sich Russland neue Abnehmer für Gas sucht und wir in Europa auf das teure Öl aus den USA angewiesen sind. Laut Statistik sind die USA derzeitige Nutznießer der aktuellen europäischen Sanktionen. Die USA haben bis zum Herbst 2014 Waren in höherem Wert nach Russland exportiert als im Vorjahreszeitraum. Aufgrund der EU-Sanktionen brach der sächsische Export im gleichen Zeitraum jedoch ein. Um keine Arbeitsplätze zu gefährden, sind die Sanktionen gegen Russland, welche außer Gewinneinbrüchen bisher kein Ergebnis bei unseren Unternehmen erzielt haben, sofort zu beenden.“
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