Schafbestände erhalten – Obergrenze für Wölfe einführen!

Zum Antrag von CDU und SPD zur „Stärkung der Schafhaltung in Sachsen“ (Drs. 6/10468) erklärt der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Urban:

„Seit Jahren gehen die Schafbestände in Sachsen massiv zurück, zum Schaden der Landschaftspflege. Der Beruf des Schäfers wird immer unattraktiver durch hohe Arbeitsintensität bei geringem Gewinn. Mit den Problemen der Schäfer setzt sich der Antrag der Regierungsparteien aber nicht wirklich auseinander – er ist schlecht gemacht.

Eine Förderung der Schafhaltung auf EU-Ebene durch pauschale Fördersätze ist nicht zielführend, weil die Probleme in allen Ländern verschieden sind. Auf dem ungeschützten deutschen Lebensmittelmarkt sind die Preise für Fleisch und Wolle dauerhaft im Keller.

Die sächsischen Schäfer haben zudem riesige Schwierigkeiten mit der ungebremsten Ausbreitung des Wolfes und den damit verbundenen zunehmenden Schafs-Rissen. Hier muss dringend eine Obergrenze für Wölfe eingeführt sowie spezielle Zäune und Schutzhunde vollständig gefördert werden. Einzelne sogenannte ‚Problemwölfe‘ zu schießen, wie von der CDU beabsichtigt, reicht bei weitem nicht aus.“

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