Schützt die CDU wilde Hunde statt Wölfe?

Die Sächsische Jägerschaft und der Verein Sicherheit und Artenschutz e.V. warfen heute im Sächsischen Landtag der Staatsregierung vor, Hundemischlinge statt Wölfe zu schützen. Mehrere von den beiden Vereinen finanzierte Schädelanalysen ergaben eindeutig Wolfshybriden. Deshalb wird von einer 100 prozentigen Vermischung der sächsischen „Wölfe“ ausgegangen.

Silke Grimm, AfD-Bundestagsabgeordnete aus der Lausitz, erklärt:

„Das CDU-Märchen von der angeblichen Lausitzer Wolfspopulation wird seit Jahren unter Experten angezweifelt. Diese offensichtlichen Mischlinge zeigen oft keine Scheu vor Menschen, wie es echte Wölfe tun würden und auch ihr äußeres Erscheinungsbild deutet nicht auf den Wolf hin. Die Schädelanalyse des Artenschutz e.V. macht klar: Dieser mit viel Steuergeld aufwendig betriebene ‚Wolfsschutz‘ muss nun endlich auf den Prüfstand.

Bedenklich sind die Aussagen des Artenschutz e.V., dass die CDU seit Jahren beim Thema Wolf mauert, Hinweise auf Mischlinge totschweigt und die Sorgen der Bürger in der Lausitz nicht ernst nimmt. Offensichtlich waren der Staatsregierung Symbole für eine ‚intakte Natur‘ in Sachsen wichtiger, als die Abwehr von Gefahren für die Dorfbewohner durch Wolfsmischlinge, die den Menschen gefährlich nahe kommen.

Um die Staatsregierung endlich zum Umdenken zu bewegen, hat die AfD-Fraktion bereits im Mai eine Große Anfrage zum Wolfsmanagement und Mischlingen eingereicht (Drs. 6/13324).“

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