Schulstunden in Gammelbauten – Geld für Sanierung jetzt!

Drei Schüler der Grundschule Mylau (Vogtland) wurden am Dienstag von einer herabfallenden Tafel verletzt. Als die Kinder die Fläche abwischen wollten, löste sich die Tafel aus der Wandbefestigung und fiel den Kindern auf den Kopf. Sie wurden zur weiteren Behandlung ins Reichenbacher Krankenhaus verbracht.

Dazu erklärt Uwe Wurlitzer, schulpolitischer Sprecher und parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag:

„In Sachsens Schulen wurde seit den 90er Jahren nur wenig gemacht. Kaum schließende Fenster und Türen, ablösender Putz, verdreckte und defekte Sanitäranlagen, Schimmelwände – Sachsens Schüler tun gut daran, sich penibel auf den Unterricht zu konzentrieren statt sich umzuschauen, unter welchen teilweise ekelhaften Bedingungen sie den Stoff fürs Leben mitbekommen. Dass der lange auf die Bank geschobene Sanierungsbedarf erst in Jahrzehnten abgebaut sein wird, hilft dieser und nächster Schülergeneration allerdings überhaupt nicht. Die sächsischen Staatsregierungen, vornehmlich CDU-geführt, der vergangenen Jahre haben Schulpolitik, und damit auch Schulsanierung, scheinbar nur als unerwünschtes Nebenher gesehen, die sie sich wie einen lästigen Fiffi vom Bein abschütteln konnten.

CDU und SPD sollen endlich Sofortmittel in die Hand nehmen und schnellstens dafür sorgen, dass sich die Bausubstanz schon in diesem Jahr erheblich verbessert. Nicht nur reden, planen, Konzepte vorlegen, Studien entwickeln, sondern die Bedingungen massiv und zeitnah verbessern, damit Sachsens Schüler nicht mehr damit rechnen müssen, von herabfallenden Wandtafeln erschlagen zu werden und in sauberen, sicheren und hygienischen Umgebungen Wissen einpauken können.

Dass kurzfristig Geld für Sanierungen in die Hand genommen werden kann, wenn es nur den Richtigen dient, hat man bewiesen. Warum geht das also nicht auch auf Dauer?“

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