Sinnlose Gedenksteinzerstörung für Opfer von Kriegsverbrechen

Am Wochenende wurde im Bautzener Stadtteil Niederkaina eine Gedenktafel zerstört, welche an ein Kriegsverbrechen der sowjetischen Soldaten im Ort erinnerte.
Im April 1945 wurden fast 200 Menschen in eine Scheune getrieben und bei lebendigem Leibe verbrannt.

Jörg Urban, AfD-Fraktionsvorsitzender, kommentiert:

„Jedes Jahr im April gedenkt die Stadtverwaltung Bautzen mit einer Kranzniederlegung der Opfer dieses Kriegsverbrechens. Das ausgerechnet vor der öffentlichen Kranzniederlegung Linksextreme die Gedenktafel zerstörten und sich im Netz bekennen und weitere Straftaten ankündigen, zeigt, welche Zerstörungsbereitschaft und welches Geschichtsverständnis von diesen extremen Linken ausgeht.
Für die Nachkommen der Opfer, die heute noch in Niederkaina und den umliegenden Dörfern wohnen, hatte die Gedenktafel große symbolische Bedeutung, da sie an der ehemaligen Scheune ihrer ermordeten Vorfahren gedenken konnten.

In der nächsten Bautzener Stadtratssitzung muss die Tat angesprochen und als verabscheuungswürdige und sinnlose Gewalttat auch verurteilt werden.
Ich hoffe sehr, dass die Kosten für eine neue Gedenktafel aus ‚demokratiefördernden Projekten` bezahlt werden, die Straftäter ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden.

Die AfD-Fraktion verurteilt die Tat auf das Schärfste und fordert die Staatsregierung erneut auf, genau zu prüfen, welche radikalen Linken sie mit Fördermitteln unterstützt. Die Gelder für diese Vereine und Personengruppen sind sofort zu streichen.“

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