Staatsregierung planlos bei Lehrerverträgen

Auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion musste die Staatsregierung zugeben, dass sie keine Informationen hat, aus welchen Gründen Lehrer ihr Beschäftigungsverhältnis beim Freistaat beenden oder ein Beschäftigungsangebot ablehnen. Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

 

„Jahrelang hat die Staatsregierung die Bildungspolitik kaputtgespart und heute leidet Sachsen an einem akuten Lehrermangel. In einem Hauruckverfahren werden jetzt nachträglich Lehrer eingestellt, doch in den Bereichen Oberschule, Berufsschule und Förderschule finden sich nicht genug ausgebildete Fachkräfte.

 

Nun stellt sich heraus, dass die Staatsregierung keine Ahnung hat, warum Lehrer mit ihrer Beschäftigung unzufrieden sind und ihren Job kündigen oder angebotene Stellen ablehnen. So wird das Kultusministerium die Krise an Sachsens Schulen nicht lösen können. Auch hat die Staatsregierung für Grundschulen und Gymnasien viel zu wenig Lehrer eingestellt. Die AfD-Fraktion fordert, pro Schuljahr weitere 500 Lehrkräfte einzustellen, um dem häufigen Unterrichtsausfall entgegenzuwirken.“

 

 

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