Steuergelder für Moscheenbau – das falsche Signal

Die Stadt Monheim in NRW bei Düsseldorf unterstützt ab sofort den Bau von Moscheen und islamischen Gemeindezentren in ihrem Ort mit rund 845.000 Euro. Das beschloss aktuell der Stadtrat. Monheim hat rund 40 000 Einwohner. Seit 2013 ist die Stadt schuldenfrei und gehört zu den reichsten Kommunen Nordrhein-Westfalens.


Dazu erklärt das sächsische AfD-Fraktionsvorstandsmitglied, Jörg Urban:
„In einer aufgeklärten freiheitlichen Gesellschaft sollten meiner Meinung nach keine öffentlichen Gelder zur Förderung von Religionen eingesetzt werden. Trotzdem stehe ich konsequent zum Prinzip der kommunalen Selbstverwaltung und dafür, dass jede Kommune selbst entscheidet, wofür sie ihr erwirtschaftetes Geld ausgibt.


Im Falle der Stadt Monheim ist nun laut Medienberichten die Bedingung gestellt worden, dass sich die Moscheen-Verbände im Gegenzug der Finanzierung zu Verfassungstreue und Toleranz verpflichten. Allein das Aufstellen einer solchen Bedingung zeigt aber schon, dass die Verantwortlichen der Stadt Monheim Zweifel an der Verfassungstreue und Toleranz der Moschee-Verbände haben. Zurecht, denn diese Verbände werden auch vom islamischen Verband ‚Ditib‘ unterstützt, einem direkt aus der Türkei finanzierten Interessenvertreter der Erdogan-Regierung. SPD-Innenminister Jäger (SPD) hat die Kooperation mit diesem Verband bereits beendet, weil er in einer Broschüre den Märtyrertod verherrlichte.
Es ist ein typisches Merkmal von Dekadenz, zu glauben, man könne mit Geld und Gutmenschentum erreichen, dass sich radikale religiöse Gruppen wunschgemäß unterordnen und vollwertige Unterstützer von Gleichberechtigung, Demokratie und freiheitlicher Kultur werden. Unzählige Beispiele in ganz Europa belegen das Gegenteil.“

Diese Seite verwendet Cookies.