Syrer als Lehrer in Sachsen? AfD-Fraktion fordert: Syrer als Aufbauhelfer zurück in ihr Land!

Die Vorsitzende der „Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft“ in Sachsen, Kruse, hat die Staatsregierung aufgefordert, „hunderte syrische Lehrer“ mit einem „klugen Programm für den Schuldienst fit“ zu machen. Die Einstellung der Flüchtlinge solle eine erste Maßnahme gegen den Lehrermangel im Freistaat sein.

Andrea Kersten, AfD-Fraktionsmitglied und Mitglied im Schulausschuss, kommentiert:

„Frau Kruse hätte lieber in unserem Antrag ‚Sofortmaßnahmen zur Lehrergewinnung‘ (Drs. 6/5135) blättern sollen, statt solche wirrköpfigen Äußerungen dahinplätschern zu lassen. Die AfD-Forderungen wären mit Sicherheit realistischer, gesicherter und umsetzbarer gewesen als der Traum von syrischen Hilfslehrerkräften. Zweifellos wird es unter den tausenden Neuankömmlingen den einen oder anderen geben, der in Damaskus, Allepo oder Homs gut und gerne unterrichtet hat. Aber diese Leute sollen nicht hier vor unseren Klassen stehen, sondern vor jenen mit syrischen Kindern. Denn sie benötigen, da sich im Land ein aufkommender Friede abzeichnet und wieder an regelmäßige Schulbesuche zu denken ist , gute und verlässliche Bildung. Und auch die zerstörten Städte rufen dringend nach Aufbauhelfern.

Und auch die syrischen Lehrkräfte dürften das wohl so sehen – ihnen müsste daran gelegen sein, ihrem Land zu einer glücklichen Zukunft zu verhelfen und nicht tausende Kilometer fern der Heimat die Folgen fehlgeleiteter CDU-Bildungspolitik auszumerzen.“

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