Syrer als Retter – eine erfunden Geschichte?

Mitte März berichtete die „Frankfurter Rundschau“, wie ein NPD-Politiker nach einem Autounfall angeblich von Asylbewerbern gerettet wurde. Diese Meldung haben viele Medien ungeprüft übernommen. Wie das Magazin „eigentümlich frei“ nun recherchierte, ist die Geschichte wahrscheinlich frei erfunden. Ein Bus mit Asylbewerbern stoppte als erstes Fahrzeug am Unfallort;  aber der Verunglückte wurde allein von den beiden deutschen Busfahrern gerettet. Einige Asylbewerber stiegen wohl während der Rettungsaktion aus, schauten aber nur zu.

 

Dazu erklärt die medienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Kirsten Muster:

 

„Das ist ein weiteres Beispiel für das linksrotgrüne Meinungskartell. Die ‚Frankfurter Rundschau‘ ist für ihre politische Tendenz bekannt. Wenn aber ein Großteil der anderen Medien diese Meldung ungeprüft übernimmt, entsteht eine künstlich geschaffene, rein ideologisch ausgerichtete Realität.  

 

Ich finde es bedenklich, dass viele Medien nicht genug in Recherche investieren. Dabei verkenne ich nicht den Arbeitsdruck vieler Redakteure. Die journalistische Sorgfalt bleibt dabei auf der Strecke. Auch dadurch wird – bewusst oder unbewusst -  eine Politik- und Medienverdrossenheit gefördert, die mittlerweile breite Bevölkerungsschichten erreicht hat. Eine derartige Entwicklung ist gefährlich für die Demokratie und widerspricht der Funktion der Presse als ‚vierte Gewalt‘ im Staat.“

 

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