Tourismus-Barometer der Sparkassen: Montagsdemonstrationen kein Grund für leichten Besucher-Rückgang

Laut mehreren Medienberichten sind die montags stattfindenden Demonstrationen in Dresden der Grund dafür, dass 0,2 Prozent weniger Übernachtungen in Dresden im 1. Halbjahr 2016 zu verzeichnen waren als im Vergleichs-Zeitraum des Vorjahres.

Dazu erklärt der tourismuspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Detlev Spangenberg (MdL):

„Die Rechte der Bürger, das Demonstrationsrecht laut Artikel 8 des Grundgesetzes in Anspruch zu nehmen, wird mit allen Mitteln, auch mit der abenteuerlichen Begründung, der Tourismus leide darunter, bombardiert. Man vergißt, daß eine Steigerung vom niedrigeren Niveau (Leipzig) mit 2,8 Millionen Übernachtungen in 2015 gegenüber einem bereits hohen Niveau (Dresden) mit 4,3 Millionen Übernachtungen in 2015 immer leichter ist.

Beim Vorstellen des Tourismusbarometers der Ostsächsischen Sparkassen am 25.August 2016 in Grödelitz erklärte der Referent Dr. Mathias Feige, daß Auf-und Abwärtsbewegungen im Tourismus gang und gäbe sind. Im Folgenden erteilte Dr. Feige in seinem Vortrage auch der Pegida-Mär eine eindeutige Absage. Nämlich, dass diese Schuld sei am Rückgang der Übernachtungszahlen in Dresden. Das wird auch dadurch belegt, dass die Übernachtungszahlen ausländischer Gäste eine Steigerung von 6,1 Prozent im 1. Halbjahr aufweisen. Vielleicht wollen einige Menschen heutzutage bloß nicht mehr reisen, weil ihr Sicherheitsgefühl generell erschüttert ist. Angesichts des enormen Aufwands, mit welchem Dresden sein Stadtfest vor einem möglichen Terroranschlag und möglichen Vergewaltigern schützte, wäre ein leichter Rückgang des Tourismus zumindest nicht verwunderlich.“

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