Tradition der deutschen Armee soll gezielt zerstört werden

Verteidigungsministerin von der Leyen will der Bundeswehr ein neues Selbstverständnis geben und unterzeichnete in der Emmich-Cambrai-Kaserne in Hannover dazu einen sogenannten Traditionserlass.
Parallel zur Unterzeichnung wird die Kaserne in Hauptfeldwebel-Lagenstein-Kaserne umbenannt.

Dr. Rolf Weigand, AfD-Landtagsabgeordneter, erklärt:

„Der vom Volk nicht gewollte Umbau Deutschlands findet nun auch bei der Bundeswehr statt. Von der Leyen will mit aller Macht die Tradition der Bundeswehr zerstören, um daraus eine politisch gelenkte ‚Söldnertruppe‘ zu formen.
Was in anderen EU-Ländern unmöglich wäre, findet ohne nennenswerten Widerspruch in Deutschland statt: Selbstverleugnung und Aufgabe der eigenen Identität.

Als Begründung für den neuen Erlass dienen Behauptungen und entgleiste Einzelfälle innerhalb der Bundeswehr. Dies hat aber nichts mit den militärischen Leistungen deutscher Armeen in der Vergangenheit zu tun.

Der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, warnt im MDR zu Recht, dass ‚Tradition nicht davon abhängig sein, welche Partei gerade an der Macht sei und wie das tagesaktuelle Geschehen aussehe‘.
Dass dies aber gerade passiert, zeigt die Umbenennung einer Kaserne nach einem im Auslandseinsatz gefallenen Bundeswehrsoldat. Für einen Einsatz, der politisch fragwürdig ist und unzählige sinnlose deutsche Soldatenleben kostete und noch kosten wird.

Vielleicht hätte der Ministerin ein Blick in die Geschichtsbücher geholfen. Der preußische General Albert Theodor Otto von Emmich starb bereits 1915 und kann nicht mit der Wehrmacht oder gar mit Nazis in Verbindung gebracht werden.

Wir fordern einen offenen Umgang mit der deutschen Militärgeschichte.“

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