Umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion Urban: Rassisten der Luft oder haben die einen Vogel?

Zur Umbenennung angeblich rassistischer Vogelnamen in Schweden und Deutschland erklärt der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Urban: "Eine Gesellschaft muss wirklich keine anderen Probleme haben, wenn sie auf die Idee kommt, den seit hunderten Jahren so heißenden ´Negerfink´ in ´Negrita´ oder den ´Kaffernsegler´ in ´Weißbeckensegler´ umzubenennen. ´Kaffernsegler´ und ´Hottentottenente´ stehen bereits auch bei deutschen Vogelkundlern auf dem Index. Der in Südamerika flatternde ´Zigeunervogel´ tut dies nun als ´Hoaczi´ Ich rate nun dringend dazu, auch ´Wachtel´- und ´Zaunkönig´ umzubenennen, um einer Verherrlichung reaktionärer Monarchie vorzubeugen. ´Türkentaube´, ´Mongolenstar´ und ´Mohrenlerche´ sollten ebenfalls nicht mehr so heißen, um Ausländerfeindlichkeit einzudämmen. Im Übrigen betrachte ich auch alle Schnepfen-Arten und die ´Schwanzmeise´ aus frauenrechtlicher Sicht mit Skepsis. Es ist lächerlich, was Wissenschaftler, die den Anspruch erheben, mit ihrer Arbeit ernst genommen zu werden, hier in vorauseilendem Gehorsam gegenüber der so genannten political correctness verzapfen. Umso verwunderlicher ist es, dass ´Lappeneule´ und ´Lappenmeise´ weiterhin so heißen dürfen, obwohl die nordeuropäische Volksgruppe der Lappen nicht so genannt werden möchte, sondern sich selbst als Samen sehen. Rassismus gegen weiße Volksstämme gibt es aber offenbar nicht."

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